Thermodrucker

Ein Thermodrucker arbeitet nicht mit Tinte oder Toner, wie es bei den üblichen Drucker-Typen gewöhnlich ist: Buchstaben werden durch Hitze auf das Papier gedruckt. Dafür wird aber auch spezielles Thermopapier benötigt, normales Druckpapier ist dazu also nicht geeignet. Thermodrucker werden zum Beispiel bei Kassen verwendet – stellen Sie sich das Chaos vor welches entstehen würde, wenn die Kassiererin mitten in der Arbeit den Toner oder das Farbband wechseln müsste. Der Thermodrucker bringt also klare Vorteile mit sich – dazu gehören beipielsweise der einfache Aufbau, des Weiteren ist auch kein Farbband notwendig. Anderseits gibt es auch einen Nachteil: Das Thermopapier ist in der Regel teurer und vergilbt oft mit der Zeit. Auch die Druckköpfe sind gegen Verschmutzung sehr empfindlich, vor allem wenn es sich dabei um metallhaltigen Staub handelt – dessen Ablagerungen könnten zwischen den Thermowiderständen einen Kurzschluss verursachen.

Drucken ohne Druck

Das Druckergebnis wird also durch eine punktuelle Hitzeerzeugung erreicht, anstatt durch einen mechanischen Anschlag bzw. Andruck, wie es bei anderen Drucker-Typen üblich ist. Die Aufbringung von Informationen geschieht in diesem Fall “drucklos”. Das hitzeempfindliche Papier wird beim Thermodrucker von einem Druckkopf aufgeheizt, und zwar ausschließlich an den zu bedruckenden Stellen. Neben dem Thermopapier gibt es auch andere geeignete Medien, die mit einem Thermodrucker bedruckt werden können, zum Beipiel Etiketten. So werden mit Thermodruckern die meisten Versand- und Lageretiketten bedruckt. Durch die genügend hohe Wärmeableitung kann eine Papierbahn auch bei fortlaufender Bewegung sogar mit hoher Auflösung bedruckt werden. Übliche Druckdichte sind dabei 150, 200, 300 oder 600 dpi, wobei auch feinere Dichten möglich sind.

Verschiedenste Thermodrucker-Typen

Thermodrucker stehen auch für spezielle Bedürfnisse als Lösung, so gibt es auch Varianten, die bei bestimmten Extremsituationen ihren Einsatz finden. Dabei handelt es sich um Einsätze unter starker Feuchtigkeit (z.B. Outdoor), Einsätze unter Kälte (z.B. Kühlhaus) u.s.w. Grundsätzlich werden 3 Formen von Thermodruckern unterschieden, so gibt es den Thermotransferdrucker, Thermodirektdrucker und den Thermosublimationsdrucker, wobei der letztere vorwiegend im Fotodruck zum Einsatz kommt.

Veröffentlicht unter 3D Drucker News
Oktober 2020
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